18.8.16 | Einsatz – Person im Rhein [zweiter Einsatz]

Zu einem weiteren Rettungseinsatz ist es am späteren Donnerstagabend gekommen. Mehrere Personen gingen trotz völliger Dunkelheit in Leutesdorf im Rhein schwimmen. Nachdem zwei Schwimmer aus der Gruppe nicht mehr zurückkehrten, setzten ihre Freunde einen Notruf ab. Rettungskräfte von beiden Rheinseiten sowie die Wasserschutzpolizei rücken aus. Nachdem bereits mehrere Feuerwehrboote den Rhein mit Suchscheinwerfern absuchten, fand die Polizei die zwei vermissten Personen an Land. Die Feuerwehr konnte den Einsatz daraufhin abbrechen.

Für Feuerwehr ist ein Einsatz auf dem Rhein – insbesonders bei Dunkelheit eine Herausforderung und zugleich auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Das Navigieren im Dunkeln erfordert höchste Konzentration, da selbst leistungsstarke Scheinwerfer den Fluss nur punktuell ausleuchten können. Hindernisse, wie beispielsweise großes Treibgut, können meist erst spät erkannt werden, da die Bootsbesatzung zeitgleich nach vermissten Personen sucht. Wir appellieren daher nochmals an die Vernunft aller: Das Schwimmen im Rhein kann lebensgefährlich sein – gerade bei Dunkelheit! Der Rhein ist kein kontrolliertes Schwimmbad, sondern eine schnellfließende, vielbefahrene Wasserstraße. Durch Unterströmungen, Strudel und hohe Strömungsgeschwindigkeiten können selbst geübte Schwimmer in Schwierigkeiten geraten. Eigene Selbstüberschätzung kann schnell zu einer Notsituation führen.

Alarmierung: 21:25 Uhr
Im Einsatz: Feuerwehr Bad Breisig, Brohl, Rheinbrohl, Hönningen sowie Wasserschutzpolizei und Schutzpolizei
Eingesetzte Fahrzeuge FFW Brohl: LF, MTF, MZB

 

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